Samstag, 14. April 2007

Florentine Rost van Tonningen ist tot!

Die „Grand Dame“ der Europäischen Bewegung starb im belgischen Exil

Sie war eine persönliche Bekannte von Heinrich Himmler, der Reichsführer-SS war sogar ihr Trauzeuge. Sie war bekennende Nationalsozialistin seit Jugendjahren und ist ihren Überzeugungen stets treu geblieben. Sie verfügte über weltweite Kontakte, eine besondere Verbundenheit bestand aber zum Nationalen Widerstand in Deutschland und zu einer ganzen Reihe seiner führenden Vertreter. Ich bin stolz, zu ihrem Bekanntenkreis gehört zu haben.

Geboren wurde Florentine Heubel, spätere Rost van Tonningen, am 14.11.1914, sie starb nach einem bewegten politischen Leben vor wenigen Tagen am 24.03.2007.

Bereits in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts schloß sich die von ihren Freunden „Flori“ gennannte Aktivistin den niederländischen Nationalsozialisten an (NSB). Am 21.12.1940 heiratete sie im Beisein des Reichsführers-SS den Präsidenten der niederländischen Nationalbank Meinoud Rost van Tonningen. Dieser arbeitete in seiner Funktion als holländischer Finanzminister eng mit den deutschen Behörden und hier besonders mit dem Reichskommissar für die besetzten Niederlande, Dr. Arthur Seyß-Inquart, zusammen.

Diese später als Kollaboration bezeichnete Zusammenarbeit führte zur Verhaftung beider Eheleute und Florentine wurde zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt. Ihr Gatte kam in der Haft um´s Leben und Florentine Rost van Tonningen war zeitlebens nicht nur davon überzeugt, daß er ermordet wurde, sondern auch, daß der deutschstämmige, dennoch aber gegen Deutschland kämpfende Hochgradfreimaurer Prinz Bernhard der Niederlanden (aus dem deutschen Adelsgeschlecht von Lippe-Biesterfeld) in die Mordtat verwickelt war.

86-jährig emigrierte Florentine Rost van Tonningen im Jahre 2000 nach Belgien, nachdem Gutmenschen aller Coleur ihr den Aufenthalt in ihrer Heimat immer schwerer machten, die Behörden taten durch dauernde Hausdurchsuchungen bei der alten Dame ein übriges. Florentine Rost van Tonningen, die mit der späteren holländischen Königin Juliana ebenso persönlich befreundet war, wie mit Léon Degrelle, dem höchtsdekoriertesten Ausländer der deutschen Streitkräfte im II. Weltkrieg, leitete bis zu ihren Tod das „Consortium de Levensboom“, das auch eine kleine Streitschrift herausgab, welche durch Florentine persönlich gestaltet wurde. „De Levensboom“ wurde zum Symbol für ihre unermüdliche politische Arbeit.

Das Europa der Vaterländer verliert mit ihrem Tod eine nimmermüde Aktivistin, viele Führungskameraden des Nationalen Widerstandes trauern um sie.

29.03.2007 | Thomas Brehl

Vatikan und der Holocaust

Wegen Kritik an Papst Pius XII:

Vatikan boykottiert Holocaust-Gedenken

Grundsätzlich sind die Beziehungen zwischen dem Vatikan und Israel nicht gerade herzlich. Aktuell gibt es neuen Streit: Wegen einer Bildunterschrift im Museum Yad Vashem, in der die Haltung von Papst Pius XII. während des Holocaust als "umstritten" dargestellt wird, will der Vatikan den Holocaust-Gedenktag am Montag boykottieren.

Von Bettina Marx, ARD-Hörfunkstudio Tel Aviv

Dunkle Wolken überschatten die Beziehungen zwischen Israel und dem heiligen Stuhl. Denn der apostolische Nuntius in Jerusalem, Antonio Franco, will in diesem Jahr nicht an den offiziellen Gedenkfeiern für die Opfer des Holocaust teilnehmen. Der Botschafter des Vatikan fühlt sich durch eine Bildunterschrift im Museum Yad Vashem beleidigt, in dem die Haltung des Papstes während des Zweiten Weltkriegs als umstritten dargestellt wird. Im Text zu einem Porträt von Papst Pius XII heißt es dort, das Oberhaupt der katholischen Kirche habe nichts getan, um Rassismus und Antisemitismus zu verurteilen.

Historikerin: Bildunterschrift ist gerechtfertigt

Graciela Ben Dror ist Historikerin, die unter anderem an der Universität Haifa Geschichte des Holocaust lehrt und sich vor allem mit der Rolle der Kirche während und nach dem Zweiten Weltkrieg befasst hat. Sie hält die Bildunterschrift in Yad Vashem für völlig passend: "Aus den Dokumenten, die veröffentlicht wurden, wissen wir, dass der Papst während des Krieges geschwiegen hat und ich glaube, die Unterschrift ist wirklich gerechtfertigt."

Der Vatikan selbst habe eine umfangreiche Sammlung von Dokumenten aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs vorgelegt, aus denen klar hervorgehe, dass der Papst sich nicht ausreichend für die von der Ausrottung bedrohten Juden eingesetzt habe: "Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass es einen Streit unter den Historikern gibt. Das muss niemanden verletzen, das ist einfach eine Tatsache. Es gibt diejenigen, die den Papst verteidigen und sagen, er hat das Höchstmögliche getan und es gibt andere, die sagen, das Schweigen des Papstes zeige, dass ihm das jüdische Volk egal war und dass es dafür Gründe gab."

Nuntius: Beleidigung für ganze katholische Kirche

Botschafter Antonio Franco hingegen erklärte, man könne den Papst nicht im gleichen Atemzug mit Menschen nennen, die sich für das schämen müssten, was sie Juden angetan hätten. Die italienische Zeitung "La Repubblica" zitierte den Nuntius mit den Worten, in der Bildunterschrift in Yad Vashem werde die ganze katholische Kirche beleidigt.

Der Vatikanforscher und frühere israelische Botschafter beim Heiligen Stuhl, Yitzchak Minerva, dagegen hält die Bezeichnung "umstritten" für Pius XII. noch für milde. In der Bildunterschrift werde zum Beispiel nichts über das Verhalten der katholischen Kirche nach dem Krieg ausgesagt, als sie vielen Nazis half, nach Südamerika zu entkommen.

Die Weigerung des Vatikan-Botschafters, an der üblichen Gedenkveranstaltung teilzunehmen, stehe in Zusammenhang mit der anstehenden Seligsprechung des Papstes: "Die katholische Kirche versucht seit einigen Jahren, Pius XII. heilig zu sprechen und in dem Moment, in dem er ein Heiliger wird, darf man ihn nicht mehr kritisieren. Die schärfste Kritik an diesem Papst kommt aber aus dem katholischen Lager selbst und das ist, was ihr weh tut. Darum versucht sie, ihn so schnell wie möglich heilig zu sprechen. Der Staat Israel hat sich vor einigen Jahren gegen die Heiligsprechung des Papstes ausgesprochen und es ist gut, dass er das getan hat."

Gedenktag am Montag


Israel begeht den jährlichen Gedenktag für die sechs Millionen von den Nazis ermordeten Juden am kommenden Montag. Die Trauerfeiern, die schon am Vorabend beginnen, dauern den ganzen Tag über. Begleitet werden sie von intensiver Berichterstattung in den Medien. Der Gedenktag für die Opfer des Holocaust ist einer der wenigen Tage im Jahr, an denen selbst in der lebenslustigen Stadt Tel Aviv die Restaurants und die Clubs geschlossen sind.

Quelle: Tagesschau

Donnerstag, 12. April 2007

Interview mit Axel Reitz vom KDS

Hallo Axel. Du bist nun schon seit einem 3/4 Jahr wegen freier Meinungsäußerung inhaftiert. Welche Schikanen musstest du bisher über dich ergehen lassen? Behandelt man dich wie jeden anderen Gefangenen auch, oder hast du als "Prominazi" das Privileg der "Sonderbehandlung"?

Vom ersten Moment meiner Inhaftierung an wurde an mir ein flagrant rechtswidriger Gesinnungsvollzug praktiziert. Als Erstverbüßer stellte ich mich gemäß dem Vollstreckungsplan des Landes NRW am 26.07.06 in der JVA Attendorn zum Strafantritt. Die JVA Attendorn ist eine Anstalt des Offenen Vollzuges, in der ich als erstmals Inhaftierter gemäß den Regelungen des Strafvollzuges zum Zwecke der Resozialisierung aufgenommen werden sollte. Mein Aufenthalt in dieser JVA dauerte allerdings nicht lange. Unmittelbar nach meiner Ankunft wurde mir vom stellvertretenden Anstaltsleiter Heinemann, einer wirklichen Zierde des bundesrepublikanischen Beamtentums, feierlich eröffnet, das ich aufgrund meiner Gesinnung nicht für den offenen Vollzug geeignet sei und wegen "Mißbrauchsgefahr" umgehend in den geschloßenen Vollzug überstellt werden würde. Wie sich später im Zuge der gegen diesen Willkürakt geführten Rechtskämpfe herausstellte, hatte die Polizei Köln im Vorfeld bei der Anstaltsleitung mit dem Begehr interviniert, mich nicht in den Offenen Vollzug aufzunehmen, sondern "wegzusperren". Nach dieser frohen Kunde wurde ich erstmal in die JVA Siegen gebracht. Dort teilte ich mir 7 Tage lang mit 5 Schwerverbrechern, von denen einige Zeit ihres Lebens länger im Gefängnis saßen als ich alt bin, eine Zelle. Nach diesem "Crash Kurs" in Sachen Inhaftierung unter widrigsten Umständen verschubte man mich dann in die JVA Remscheid. Dort angekommen wurden mir auch sogleich Beschränkungen auferlegt. Eigentlich wird in Remscheid ein recht freizügiger Vollzug praktiziert, in welchem auf Kontrollen weitestgehend verzichtet wird. Mir wurden solche Annehmlichkeiten natürlich nicht zuteil. So erhielt ich ein Telefonverbot für die den Häftlingen zur Verfügung gestellten Telefonanlagen, wurde wöchentlich mit einer Zellendurchsuchung bedacht und mußte meine ein- und ausgehende Post von der Abteilung "Sicherheit und Ordnung" kontrollieren lassen. Darüber hinaus wurden meine Besuche auf 30 Minuten beschränkt. Empfangen durfte ich meine Besuche auch nicht in den regulären Besuchsräumen, sondern ausschließlich in einem abgeschloßenem Raum unter Aufsicht eines Beamten. Ausgenommen von dieser Beschränkung wurden lediglich meine Eltern. Nach 4 Monaten, etlichen Beschwerden und Eingaben meiner Anwälte, sowie eines sich anbahnenden Verfahrens gegen die schikanösen Beschränkungen war die JVA Remscheid meiner dann überdrüssig, weshalb ich in einer Nacht-und-Nebel Aktion in die JVA Hagen verlegt wurde. In diesem Golgatha der Haftanstalten NRWs durchlief ich ein sogenanntes "Einweisungsverfahren". Die mit meinem Fall betrauten Experten, darunter der Leiter der JVA höchstselbst, befanden mich abermals alleine aufgrund meiner politischen Anschauungen als nicht geeignet für den Offenen Vollzug und stuften mich zudem noch als "gefährlich" ein. Natürlich nicht in einem physischen Sinne, ob meiner -selbstverständlich- trügerischen Eloquenz, meines Intellektes und meiner Wirkung auf das Denken und Handeln meiner Mitmenschen. Von Hagen aus ging die Reise dann weiter richtung Rheinbach, in der ich derzeit Quartier bezogen habe. Selbstverständlich werden mir auch hier in berückender Fürsorge Sicherungsmaßnahmen zuteil gelassen. Wie gehabt geht meine gesamte Post über den Schreibtisch eines Beamten der Abteilung "Sicherheit und Ordnung". Dieser Beamte muss auch stets meine Teilnahme an Freizei- und Gesprächsgruppen absegnen, schließlich bin ich ein ganz gefährlicher Geselle. Auf den man besonders scharf aufpassen muss. Im schroffen Gegensatz zu den Bemühungen der politisch agierenden Bürokraten steht das Verhalten der einfachen Gefängnisbeamten. Viele von denen zeigten mir im Laufe meiner Haft, dass sie von redlicher Gesinnung sind und einige taten alles, was sie nach Lage der Dinge, ohne ihre Pflicht zu verletzen, tun konnten, um mein Los zu erleichtern. Auch mit Mitinsassen hatte ich keine Probleme. Vielfach wirrd mir selbst von Seiten ausländischer Häftlinge mit Respekt und Achtung begegnet. Einige der "schweren Jungs" konnten gar nicht glauben, dass ich für eine Meinungsäußerung eine höhere Strafe erhalten hatte als mancher Drogendealer, Räuber oder Gewaltverbrecher. Sie kennen Neudeutschland nicht..

Bekanntlich kommen selbst Kinderschänder nach kurzer Zeit wegen guter Führung auf freien Fuß. Wird man dich als politischen Häftling auch vorzeitig aus der Haft entlassen? Oder gehst du davon aus, dass du deine Haftzeit wie Michael Kühnen bis zum letzten Tag absitzen wirst?

Grundsätzlich genießen Kinderschänder und andere "Lichtgestalten" auch im Justizwesen einen besseren Ruf als böse Neo-Nazis. In diesem System darf man alles sein, nur kein Nationalist. Denn jeder der sich Kraft seines Verstandes (der dem Gros unserer Volksgenossen in über 60 Jahren demokratischer Herrlichkeit abhanden gekommen ist) gege die wahnwitzigen Pläne der Multi-Kulti Apologeten, sowie gegen die Katastrophenpolitik einer ausschließlich dem Kapital und nicht dem Volke verpflichtenden Regierung widersetzt und sich dazu noch erdreistet für Deutschlands Lebens- und Existenzrecht das Wort zu erheben wird dem System gefährlich. Ganz im Gegensatz zu Verbrechen jeglichen Coleurs. Mit denen kann man dem medienhörigen Bunzelbürger nämlich prima Angst einjagen, damit sie nach noch mehr Überwachung, Kontrolle und Beschneidung der ohnehin schon durch die Gesetzgebung ad absurdum geführten Bürgerrechte schreien. Als "unbelehrbarer" Systemkritiker und bekennender Systemgegner muß ich damit rechnen meine Haft komplett abzusitzen. Ich stehe zwar in keinster Weise auf der selben Stufe wie Michael Kühnen, aber mittlerweile ist die Kriminalisierung Nationaler und Sozialer Zusammenhänge soweit fortgeschritten, dass man als politisch Verfolgter der Demokratie schon froh sein muss keine Sicherungsverwahrung ausgesprochen zu bekommen. Wie die Gerichte dann tatsächlich über eine vorzeitige Entlassung in meinem Fall entscheiden werden, vermag ich natürlich nicht vorherzusagen und es wäre müßig sich darüber eingehende Gedanken zu machen. Bei der Justiz ist sozusagen alles drin und mehr als der Dinge zu harren die da kommen werden kann ich derzeit nicht tun.

Seit deiner Inhaftierung ist es merklich ruhig geworden in NRW. Diejenigen die am meisten rumposaunt und gegen dich gewettert haben, kriegen jetzt selber nichts auf die Beine gestellt. Hast du diese Entwicklung kommen sehen?

Ich würde die augenblickliche Situation des Widerstandes in NRW nicht so schwarz sehen. Seit meinem haftbedingten Ausscheiden aus der aktiven Politik sind gerade erstmal 8 Monate ins Land gezogen, in jenen unsere Zusammenhänge nicht untätig gewesen sind. Nach Jahren unermüdlicher Aufbauarbeit und heftigstem Aktivismus befindet sich der NW in NRW momentan in einem Prozeß der Wandlung und Veränderung. Alte Strukturen lösen sich auf, neue entstehen usw, usf. Da ist es nur natürlich daß mehr hinter den Kulissen geschieht, als auf der Straße. Dieser Zustand wird sich aber auch ganz schnell wieder ändern können. Vor meinem Haftantritt klagten viele Kameraden darüber, daß ihrer Ansicht nach zu heftig demonstriert werden würde. Jetzt erreichen mich ständig Zuschriften, in denen sich über zu wenig Aktivismus beschwert wird. Das sagt mir, das man nach einer Phase der Erholung und der Orientierung nun darauf wartet wieder in die Offensive gehen zu können. Auf welche Art und Weise dies dann geschieht, hängt alleine von den Aktivisten ab, die bereit sind Verantwortung zu übernehmen und Betätigungsmöglichkeiten für die Basis zu erschließen. In den vergangenen Jahren habe ich zu einem nicht unerheblichen Teil dafür Sorge getragen, daß Aktivitäten stattfinden, wobei mein besonderer Ehrgeiz stets dem Kampf um die Straße und der Ausweitung unseres Demonstrationsrechts galt. Da unsere Zusammenhänge zum Glück keine "Axel-Reitz-Bewegung" darstellen, werden sich Kameraden finden, die meinem Beispiel folgend vor allen Dingen praktische Arbeit im Versammlungs- und Organisationsleben leisten wollen. Der aktivistische Geist unserer Zusammenhänge wird sich auch ohne mein Zutun Bahn brechen, dessen bin ich mir sicher.

Für viele ist Kameradschaft nur ein Wort. In guten Zeiten liegt man sich in den Armen und in schlechteren Tagen, wird man von den sogenannten Kameraden schnell vergessen. Musstest du diese Erfahrung während deiner Haftzeit auch schon machen? Das du von einigen entäuscht wurdest, welche dir früher noch Treue und Kameradschaft geschworen haben?

Nein, die Unterstützung, die mir durch meinen engsten Freundes- und Kameradenkreis zuteil gelassen wird kann nur als vorbildlich bezeichnet werden. Zwar haben sich einige Personen aus meinem engeren Umfeld bislang noch nicht persönlich bei mir gemeldet, aber von den Betreffenden hatte ich auch nichts anderes erwartet. Völlig unerwartet erreichten mich hingegen Zuschriften von Kameraden, zu denen ich in der Vergangenheit nicht das beste Verhältnis hatte. Über deren solidarische Anteilnahme an meinem Los als politischer Gefangener freute ich mich natürlich besonders. Wer noch nicht das zweifelhafte Vergnügen hatte das Gefängsnisleben mitzumachen, kann sich gar nicht vorstellen welche Freude selbst die kleinste Zuschrift und Erinnerungsgabe dem Gefangenen macht. Die Anhänglichkeit und Treue meiner Kameraden, ihr Zuspruch und ihre Kameradschaft haben mir über manch dunkle Stunde hinweggeholfen, wofür ich allen aus vollem Herzen danke.

Zur Zeit wird im Rechten Lager darüber diskuttiert, ob eine Zusammenarbeit mit Islamischen Organisationen in Deutschland für den Nationalen Widerstand sinnvoll wäre. Während die einen sich durchaus vorstellen könnten mit Islamisten zusammen zu arbeiten, wenden sich die anderen entschieden gegen solch eine "Waffenbrüderschaft". Wie stehst du zu diesem Thema?

Das kommt auf die jeweilige islamische Organisation und deren Standpunkte an. Prinzipiell vertrete ich die Ansicht, daß in Deutschland und Europa kein Platz für den Islamismus ist, der untrennbar mit der Überfremdung verbunden ist und nicht losgelöst von dieser betrachtet werden kann. Viele Religionsfanatiker und aggressive Migranten sehen im Islamismus den Hebel mit dem sie die westliche Welt aushebeln können und bedienen sich der Religion als Mittel im Kulturkampf gegen die westliche Dekadenz. Diesem Kampfziel können auch wir als Nationalsozialisten und Nationalisten vorbehaltlos beipflichten. Nur verfolgen viele islamistische Gruppen dieses Ziel nicht hauptsächlich, sondern sehen in ihm lediglich eine Zwischenetappe auf dem Weg zu einem totalitären Gottesstaat islamistischer Prägung auf deutschen bzw. europäischen Boden. Und diesem Vorhaben kann kein deutscher Nationalist zustimmen. Unsere Aufgabe ist es in einem Europa der Vaterländer zu gewährleisten, was in einem islamistischen System unmöglich wäre. Bei einer Zusammenarbeit mit islamistischen Gruppierungen muß also zuerst einmal geklärt werden, ob Deutschland mitsamt seiner Kultur und Geschichte akzeptiert wird und nicht zum Opfer imperialistischer Machenschaften unter dem Deckmantel der Religion gemacht werden soll. Ein Islamist, der sich selbst als Gast in unserem Hause betrachtet und keinerlei Anstalten macht hier irgendwelche Forderungen zu erheben oder Ansprüche zu stellen kann ein Bundesgenosse im Kampf gegen den gemeinsamen Feind sein. Ein radikaler Missionär, der in Deutschland den Standort für seine politischen und kulturellen Bestrebungen erblickt kann aber nicht ernstlich als Verbündeter betrachtet werden. Im übrigen vertrete ich die Auffassung, daß Deutschland nur aus eigener Kraft frei werden kann und sich eine Neuordnung des völkischen Lebens von innen heraus vollziehen muss. Nur ein starkes Deutschland in einem souveränen Europa wird von der islamischen Welt als Bündnispartner akzeptiert werden. Vorher bleibt die BRD als integraler Bestandteil der sog. "westlichen Zivilisation" ein potentielles Opfer islamistischer Bestrebungen.

In Bremen gab es vor kurzer Zeit eine heftige Diskussion über eine NPD-Aktivistin, welche Deutsch/Türkischer Abstammung ist und gemeinsam mit ihrer Mutter für den Nationalen Widerstand eintritt. Was viele schon vor Jahren vorhergesagt haben ist nun eingetreten. Nämlich das es mittlerweile die ersten Mischlinge gibt, welche in die Reihen des Widerstandes vorstoßen. Wie soll man mit solchen Leuten umgehen? Wo zieht man, deiner Meinung nach, die Grenze zwischen "akzeptabel" und "inakzeptabel"?

Eine politische Partei, Strömung oder Bewegung, die ein Ende der multikulturellen Gesellschaft herbeiführen will und sich gegen den Verlust der völkischen und kulturellen Identität einsetzt, kann keine Produkte der von ihr abgelehnten gesellschaftlichen Entwicklung in ihren Reihen dulden. Die Frage der Volkszugehörigkeit ist für mich keine ethische, sondern eine ethnische. Bei allem Verständnis für die menschliche Tragödie der Betroffenen muß die Frage im Zusammenhang und fernab humanistischer Gefühlsduselei betrachtet werden. Deutscher ist im Sinner der Volkszugehörigkeit nur, wer auch Deutsche Eltern hat. Die Grenze zwischen akzeptabel und inakzeptabel verläuft meiner Ansicht nach gemäß unserer Weltanschauung nach genetischen Gesichtspunkten (um nicht das Reizwort Rasse verwenden zu müssen). Angehörige der Europiden, also der weißen Menschenart die in ganz Europa beheimatet ist, erscheinen mir unproblematisch. Ganz im Gegensatz zu Nachkommen einer Beziehung zwischen artverschiedenen Personen. Ein halber Finne oder eine halbe Italienerin sind legitim, eine halb negride oder halb osmanische Person hingegen nicht, wenn es darum geht den Grundsätzen der völkischen Idee in der nationalen Politik treu bleiben zu wollen.

Musik und Politik: Ein Flugblatt liest man schnell durch und wirft es danach in den Mülleimer. Aber ein gutes Lied, mit einer guten Melodie kann einem noch wochenlang im Kopf herumschwirren. Ist Musik das beste Mittel um an die Deutschen und insbesondere an die Deutsche Jugend heranzukommen, um ihr Nationales Gedankengut zu vermitteln?

Sicherlich ist Musik eines der besten Mittel um spielerisch, unkompliziert und eingängig Inhalte und Vorstellungen zu transportieren und zu vermitteln. Als DAS beste Mittel der politischen Arbeit betrachte ich die Musik aber nicht. Denn Melodien und Texte können nur anreizen, aber niemals umfassend aufklären. Ein gutes Lied darf nicht als Selbstzweck, sondern als Mittel zum Zweck betrachtet werden. Musik mit nationalen Inhalten sollte die Aufgabe haben, Interessierte in die Reihen der aktiven Politik zu führen. Erst dort angekommen, kann eine umfassende Vermittlung von Idee und Gestalt unserer Anschauung von statten gehen. Liedtexte alleine führen nicht zum gedanklichen Umbruch und den daraus resultierenden Entstehen eines neuen Bewußtseins. Eine Nationalisierung wird ausschließlich durch die Tat, das persönliche Erleben und das greifbare Gemeinschaftserlebnis erreicht werden, die Musik kann dabei nur begleitend und unterstützend, aber nicht alleine und auf sich gestellt hilfreich sein.

Kaum warst du im Knast, wurde auch schon wieder von den ewig gleichen kleinen Lichtern gegen dich und gegen den KDS gehetzt. Haltlose Anschuldigungen werden dort von Leuten ins Feld geführt, welche man im täglichen Kampf für Deutschland auf der Straße selten zu Gesicht bekommt. Befasst du dich überhaupt noch mit solchen Kleingeistern, oder hast du für solche Hetzer nur ein müdes Lächeln übrig?

Die ewig gleichen blödsinnigen Verleumdungen und böswilligen Verächtlichmachungen werden seit Beginn meiner politischen Tätigkeit vom Echo leerer Köpfe wiedergehallt. Wenn man einen Gegner in einer politischen Auseinandersetzung sachlich nicht angreifen kann, dann werden seit jeher Lügen und Gemeinheiten gegen ihn ins Feld geführt. Das ist soweit ja bekannt. Traurig stimmt mich nur die Tatsache, daß solche Kampfmethoden zum probaten Mittel in der politischen Auseinandersetzung in nationalen Kreisen geworden sind. Kritik ist ein Recht, welches man sich früher erst einmal erwerben mußte. Heute kann jeder politische Wandervogel, der noch nie etwas geleistet hat, im Schutze der Anonymität des Internets das große Wort führen. In etlichen Foren wetteifern virtuelle "Aktivisten" mit den berufsmäßigen Hetzern, Spaltern und Provokateuren im staatlichen- und nicht-staatlichen Dienste um die Palme der Charakterlosigkeit, Feigheit und Idiotie. Kein Gerücht ist zu blöde um verbreitet zu werden und keine Ausbreitung verbaler Injurien zu schäbig für diesen Menschenschlag. Aber ich habe seit meinem Eintritt ins politische Geschehen das Wundern verlernt und setze mich kraft eigenen Rechts über die Anschuldigungen und Anwürfe hinweg. Wenn ich mich gegen die Flut von Beschimpfungen, Beleidigungen und Lügen zur Wehr setzen wollte, wäre ich gezwungen dafür meine ganze Kraft und Zeit einzusetzen. Schon dies alleine würde den Erfolg dieser kleinen Hetzer bedeuten. Ich stand schon mehrfach vor der Frage: Kampf für persönliche Eitelkeiten oder Kampf für die Sache. Der Entschluß fiehl mir nie schwer. Unter Zurückstellung meiner Person den Schmähungen keinerlei Beachtung zu schenken und statt dessen meiner Arbeit nachzugehen. Der Neid der Mißgünstigen zeigt mir nur, wie unglücklich und unbedeutend sie sich fühlen, ihre beständige Aufmerksamkeit auf fremdes Tun und Lassen, wie sehr sie sich langweilen und wie wenig sie eigenständig vorzubringen imstande sind.

Was wird man in Zukunft vom KDS zu hören bekommen? Wird es Veränderungen geben?

Es ist kein Geheimnis, daß ich den KDS stets kritisch betrachtet und mich unentwegt für Veränderungen eingesetzt habe, wenn ich diese für angezeigt hielt. So sorgte ich bereits zweimal seit Bestehen des KDS für den Ausschluß von 2/3 der Mitgliedern wegen Untätigkeit oder mangelnder Zahlungsmoral und verfasste zusammen mit Andreas Kühn das "Revolutionäre Manifest" als neue Grundlage der praktischen Arbeit des KDS. Einiges hat sich seitdem getan, meiner Ansicht nach aber noch lange nicht genug. Sofern ich nach meiner Entlassung aus der Haft wieder in die Organisationsleitung zurückkehren sollte, werde ich mich auch weiterhin bemühen die angedachten Neuerungen vollumfassend in die Tat umzusetzen und erkannten Mißständen entgegen zu wirken. Der KDS birgt ein großes Potential in sich, besitzt umfangreiche Kontakte und Verbindungen zu nationalen und sozialistischen Organisationen weltweit, nennt viele erfahrene Kader als Mitglieder sein eigen, hat mit Ritterkreuzträger Otto Riehs und dem Jagdflieger Reinhold Leidenfrost zwei tapfere Frontsoldaten des zweiten Weltkrieges zu Ehrenmitgliedern und dennoch sind die gegebenen Möglichkeiten in der Vergangenheit nur unzureichend ausgeschöpft worden. Viel mehr ist machbar und viel mehr wird sich ändern müssen um die Altlasten der Vergangenheit abtragen und erfolgreich in die Zukunft schreiten zu können. Da ich vor meinem Haftantritt alle politischen Ämter und Funktionen niedergelegt habe, kann ich augenblicklich nicht konkreter auf die Frage antworten, ich bitte hierfür um Verständnis. Über die anstehenden Aktionen und Pläne der nächsten Zeit vermag ich nichts zu sagen, die bekannten Quellen werden aber sicherlich gewohnt umfassend über die Arbeit und die Entwicklung des KDS informieren.

Vielen Dank das du dich für dieses Interview bereit erklärt hast. Wir wünschen dir für deine restliche Haftzeit alles Gute. Auf das du uns noch lange erhalten bleibst. Die letzten Worte gehören dir.

Ich danke für das Interview und möchte die Gelegenheit des letzten Wortes nutzen ein mahnendes Wort an unsere Zusammenhänge zu richten: Als Sozialisten sind wir Todfeinde des herrschenden kapitalistischen Ausbeutersystems, welches die Menschen nicht nach Können und Leistung, sondern ausschließlich nach Vermögen und Geld wertet! An seine Stelle wollen wir ein besseres, gerechteres, am Allgemeinwohl ausgerichtetes System setzen. Dies erreichen wir nicht durch eine Änderung der wirtschaftlichen Verhältnisse, sondern nur durch die konsequente Überwindung des bürgerlichen und materialistischen Ungeistes! Große Teile unseres Lagers wurzeln noch in den Vorstellungen einer dekadenten und verkommenen Gesellschaft, die Geld, Besitz, persönliches Fortkommen und falschen Schein vergötzt. Der Nationale Sozialismus, der aus dem organischen Leben selbst stammt, stemmt sich den verlogenen Worten und Gedankengängen einer im Untergang begriffenen Zivilisation entgegen und kämpft für einen geistigen Umbruch. Diesen geistigen Umbruch, die Abkehr von materialistischen Begehrlichkeiten und bürgerlichen Ansprüchen muß zuallererst in unseren Reihen vollzogen werden. Denn wir haben heute die, vielleicht erst von späteren Generationen ganz zu begreifende Aufgabe, im Eiterfeld des Kapitalismus einen Herd für die kommende Erneuerung zu schaffen. Wir müßen lernen scharf zu unterscheiden zwischen den Interessen der Nation, den eigenem und denen des Systems. Nationalinteresse ist die Erneuerung und Gesundung der Nation, Eigeninteressen sind oftmals schafsköpfige Besitzansprüche und falsche Sehnsüchte, Systeminteressen aber sind Ruhe und Ordnung zur Wahrung des Trugbildes der Feigheit und die damit einhergehende Zementierung der schon jetzt unerträglich gewordenen Verhältnisse. Nur wenn wir unser ganzes Streben und Handeln am Nationalinteresse ausrichten und die persönlichen Befindlichkeiten zurückstellen, wird in Deutschland eine grundlegende Veränderung und damit die Geburtsstunde einer neuen Zeit, unserer neuen Zeit herbeigeführt werden können.

Axel Reitz, im April 2007

Quelle: WIDERSTAND BERGISCHES LAND

Bald Fahndung mit digitalen Passfotos?

Polizei soll automatischen Zugriff erhalten

Die Bundesregierung will das Passgesetz zugunsten der Verbrechensbekämpfung ändern. Das Bundesinnenministerium bestätigte einen Bericht der "taz", wonach die Sicherheitsbehörden bei der Verfolgung von Straftaten künftig digitalisierte Passbilder automatisch abrufen können. Dies sei im Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung des Passgesetzes vom Januar dieses Jahres so vorgesehen.

Laut "taz" sind alle Inhaber des seit Ende 2005 ausgegebenen neuen Reisepasses, auf dem biometrische Merkmale in einem Chip gespeichert werden, betroffen. Das Gesetz könnte nach Angaben der "taz" bereits im Mai in Kraft treten. Es soll die rechtlichen Grundlagen für die zweite Generation der so genannten elektronischen Reisepässe mit biometrischen Daten schaffen, die ab November ausgegeben werden. In dem Chip der neuen Reisepässe werden dann zusätzlich noch die digitalisierten Abdrücke der zwei Zeigefinger enthalten sein.

Künftig auch Speicherung von Fingerabdrücken?

Eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums betonte, dass dem Entwurf zufolge die Ordnungs- und Sicherheitsbehörden die Passdaten bei den insgesamt rund 5300 Passregistern in Deutschland im Einzelfall abfragen müssten. Sie widersprach aber den Angaben, wonach in Zukunft auch biometrische Passdaten auf Antrag abgefragt werden können. Bislang heißt es im Gesetzentwurf: "Die bei den Passbehörden gespeicherten Fingerabdrücke sind spätestens nach Aushändigung des Passes an den Passbewerber zu löschen." Die "taz" berichtet jedoch, dass dieser Punkt in der Koalition noch strittig sei. Die Union wolle den Passus streichen, die SPD nicht.

Die Ministeriums-Sprecherin bestätigte auch, dass im Rahmen der Änderung des Passgesetzes ursprünglich lediglich eine Überprüfung von Passfotos für Verkehrsdelikte etwa zum Abgleich für eine Fahrzeughalterfeststellung vorgesehen gewesen sei. Von dieser Möglichkeit könnten die Behörden bereits jetzt Gebrauch machen. Im Zuge der Gesetzesberatungen sei "im Bundesrat der Vorschlag gekommen", diese Option "auf Straftaten auszuweiten".

Polizeigewerkschaft: Fingerabdrücke nicht speichern

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) lehnt die Speicherung von Fingerabdrücken aus den neuen elektronischen Pässen ab. Es sei weder sinnvoll noch vertretbar, diese biometrischen Daten bei den Meldebehörden zu hinterlegen, sagte der GdP-Vorsitzende Konrad Freiberg der "Rheinischen Post".

Schäuble will Sicherheitsgesetze weiter verschärfen

Die Diskussion über die Verwendung der biometrischen Daten hatte zuletzt der Innenminister neu belebt. So erwägt Wolfgang Schäuble unter anderem, auch Fingerabdrücke bei den Meldeämtern zu speichern. Ferner sollen nach dem Willen des Ministers künftig Daten aus der Lkw-Mauterfassung für die Aufklärung besonders schwerer Verbrechen verwendet werden. Er will zudem eine Grundgesetzänderung überprüfen, um den Sicherheitsbehörden den heimlichen Zugriff auf Computer zu erlauben. Beim Koalitionspartner stießen seine Pläne jedoch bereits auf Widerstand.

Von den neuen elektronischen Pässen gibt es bereits drei Millionen Exemplare. Die erste Generation enthält nur ein Foto auf einem Chip. Neuerdings wird auch der Fingerabdruck elektronisch gespeichert. Auf die Fotos bei den Meldeämtern kann die Polizei bereits heute zugreifen. Dies geschieht jedoch nicht automatisch.

Quelle: Tagesschau