Sie war eine persönliche Bekannte von Heinrich Himmler, der Reichsführer-SS war sogar ihr Trauzeuge. Sie war bekennende Nationalsozialistin seit Jugendjahren und ist ihren Überzeugungen stets treu geblieben. Sie verfügte über weltweite Kontakte, eine besondere Verbundenheit bestand aber zum Nationalen Widerstand in Deutschland und zu einer ganzen Reihe seiner führenden Vertreter. Ich bin stolz, zu ihrem Bekanntenkreis gehört zu haben.
Geboren wurde Florentine Heubel, spätere Rost van Tonningen, am 14.11.1914, sie starb nach einem bewegten politischen Leben vor wenigen Tagen am 24.03.2007.
Bereits in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts schloß sich die von ihren Freunden „Flori“ gennannte Aktivistin den niederländischen Nationalsozialisten an (NSB). Am 21.12.1940 heiratete sie im Beisein des Reichsführers-SS den Präsidenten der niederländischen Nationalbank Meinoud Rost van Tonningen. Dieser arbeitete in seiner Funktion als holländischer Finanzminister eng mit den deutschen Behörden und hier besonders mit dem Reichskommissar für die besetzten Niederlande, Dr. Arthur Seyß-Inquart, zusammen.
Diese später als Kollaboration bezeichnete Zusammenarbeit führte zur Verhaftung beider Eheleute und Florentine wurde zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt. Ihr Gatte kam in der Haft um´s Leben und Florentine Rost van Tonningen war zeitlebens nicht nur davon überzeugt, daß er ermordet wurde, sondern auch, daß der deutschstämmige, dennoch aber gegen Deutschland kämpfende Hochgradfreimaurer Prinz Bernhard der Niederlanden (aus dem deutschen Adelsgeschlecht von Lippe-Biesterfeld) in die Mordtat verwickelt war.
86-jährig emigrierte Florentine Rost van Tonningen im Jahre 2000 nach Belgien, nachdem Gutmenschen aller Coleur ihr den Aufenthalt in ihrer Heimat immer schwerer machten, die Behörden taten durch dauernde Hausdurchsuchungen bei der alten Dame ein übriges. Florentine Rost van Tonningen, die mit der späteren holländischen Königin Juliana ebenso persönlich befreundet war, wie mit Léon Degrelle, dem höchtsdekoriertesten Ausländer der deutschen Streitkräfte im II. Weltkrieg, leitete bis zu ihren Tod das „Consortium de Levensboom“, das auch eine kleine Streitschrift herausgab, welche durch Florentine persönlich gestaltet wurde. „De Levensboom“ wurde zum Symbol für ihre unermüdliche politische Arbeit.
Das Europa der Vaterländer verliert mit ihrem Tod eine nimmermüde Aktivistin, viele Führungskameraden des Nationalen Widerstandes trauern um sie.
29.03.2007 | Thomas Brehl
29.03.2007 | Thomas Brehl

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