Donnerstag, 25. Januar 2007

Die Zukunft Europas im Blickpunkt

Andreas Thierry:

Europas Zukunft (23.01.07)


Gefahren, Chancen und Visionen für ein neues Europa im 3. Jahrtausend

Vor dem Hintergrund der mit dem Jahresbeginn angebrochenen deutschen EU-Ratspräsidentschaft erscheint es angebracht darzulegen, was dem völkerzersetzenden Brüsseler Moloch, von nationaler Seite entgegengesetzt werden kann. Der wirtschaftliche und politische Bestand der europäischen Staaten ist heute in Frage gestellt; mehr noch - das genetische und geistige Erbe Europas ist in höchstem Maße gefährdet. Dies ist keine düstere Prophezeiung, sondern eine Tatsache, vor der heute kaum noch jemand die Augen verschließen kann.

Doch ob es sich nun um die demographische Katastrophe der europäischen Völker, die zunehmende Kolonisation durch raum- und kulturfremde Menschenmassen, flankiert von einem missionarischen und aggressiven Islam, handelt: Die realitätsfernen, regelwütigen Brüsseler Bürokraten sind für großen Gefahren, die Europa bedrohen, blind und taub…Die politische Klasse der EU-Staaten hat sich längst aus der Verantwortung gestohlen, ihre Verpflichtung gegenüber Staat, Bürger und Wähler schmählich verraten. Die einstmals staatstragenden Eliten sind zu eid- und wortbrüchigen vaterlandslosen Gesellen verkommen.

Es eint sie die Komplizenschaft der Kartellparteien, die gemeinsam den Spielplan des Regierungs- und Oppositionstheaters bestimmen. Gespielt wird mit wechselnder Rollenverteilung, jedoch sind die Darsteller stets von gleichen Kräften gestellt und bestimmt worden. Es sind jene Kräfte, die zusammengenommen das politische System bilden. Die Parteizugehörigkeit ist dabei genauso belanglos wie inhaltliche Positionen, entscheidend ist lediglich, daß die Grenzen der „politischen Korrektheit“ nicht überschritten werden.

Die in den west- und mitteleuropäischen Parlamenten dahindösenden Politiker vertreten in erster Linie Lobbyinteressen oder werden direkt von fremden Mächten gesteuert. Nichts machte dies deutlicher, als die selbstmörderische Idee der Aufnahme der Türkei in die EU oder die Befürwortung schrankenloser Einwanderung nach Europa. (Zyniker sprechen von der Kolonisierung der ehemaligen Kolonialherren, vergessen dabei aber, daß die ehemaligen Kolonialvölker Europa weder aus eigenem Antrieb, noch aus eigenem Leistungsvermögen erreichen.) Seit dem Vertrag von Maastricht, steht EU-Recht über nationalem Recht. Dadurch bestimmt Brüssel mit seinen Richtlinien rund ¾ der Gesetze seiner Mitgliedsstaaten. Der Vertrag von Maastricht wurde zu Recht als „Versailles ohne Krieg“ bezeichnet, weil die Regierungen entmachtet und die Nationalstaaten dadurch ausgehöhlt werden. Und so wie die EU-Staaten nicht mehr von ihren Regierungen, sondern von der Brüsseler Zentrale regiert – oder sagen wir lieber gegängelt werden, so wird Brüssel von Washington gesteuert und Washington von Tel Aviv. (Die israelische Aggression gegen den Libanon im vergangenen Sommer, die seitdem auch von der Bundesmarine abgesichert wird, dürfte dies sogar den allerdümmsten Zeitgenossen vor Augen geführt haben!)

Die Interessen der gewachsenen europäischen Kulturnationen, interessieren diese „Sozialingenieure der Neuen Weltordnung“ nicht im Geringsten. Wenn die Brüsseler Nomenklatura etwas Verbindendes für Europa geschaffen hat, dann höchstens einheitliche Standards für Korruption, Mißwirtschaft, Perversion, Entartung und Niedergang auf allen Ebenen! Die Europäische Union, deren Kürzel im Volksmund so treffend mit „Europas Unglück“ buchstabiert wird, ist nichts anderes als eine Neuauflage der Sowjetunion: Zentralistisch, bürokratisch und gegen die Realität der Völker, die unter ihr Dach gezwungen wurden, gerichtet. Die EU ist jedoch eine Super-UdSSR, weil sie das, was die Sowjets mit primitiven, brachialen Mitteln versuchten, weitaus eleganter umsetzt. Am deutlichsten veranschaulicht dies die Bauernvernichtung: Die Sowjets versuchten die Bauern mit der Genickschußmethode zu liquidieren und in Agrarfabriken zu zwingen. Die EU bzw. ihre Vorgängerin EWG vollbrachte es mit einer Agrarmarktpolitik das Bauerntum gerade in Westdeutschland völlig zu vernichten, so daß die wenigen verbliebenen Bauern nur noch hilflose Subventionsempfänger oder aber Betreiber von Agrarfabriken sind, die auch Marx als ideal ansah. Im Gegensatz zur untergegangenen UdSSR wird dem einzelnen Bürger erfolgreich die Illusion verkauft, daß er nicht rechtlos sei – und im Gegenteil, durch sein Wählervotum, letztendlich der Souverän.

Unter der Freimaurerflagge der EU geht Europa keiner ungewissen Zukunft entgegen, sondern verabschiedet sich auf die denkbar unwürdigste Art und Weise aus der Geschichte.

Doch trotz alledem muß an dieser Stelle auch festgehalten werden, daß bei aller notwendigen Kritik und grundsätzlichen Ablehnung der Europäischen Union in dieser Form, Europas Völker nur in einem geeinten Kontinent Überlebenschancen haben!

Was Europa ist, ist es durch seine Völker geworden: Lassen wir nicht zu, daß Europa von der Brüsseler Nomenklatura zerstört wird, sondern treten wir für neues, für ein besseres, den Aufgaben der Zukunft gewachsenes Europa ein!

Doch wie soll ein solches „Neues Europa“ aussehen? Um den Fortbestand der europäischen Völker zu sichern, ist es notwendig, eine „Festung Europa“ zu errichten, die wirtschaftlich, militärisch und politisch uneinnehmbar ist. Hier ist es unerläßlich, gemeinsame Interessen bzw. Forderungen ALLER europäischen Völker kurz zu benennen:

  • Der Erhalt der genetischen d.h. völkischen und kulturellen Identität der europäischen Völker.
  • Das Erstreben der energie- und wehrwirtschaftlichen Unabhängigkeit von der übrigen Welt.
  • Kontinuierlicher Aufbau einer Großraumautarkie (d.h. eines völlig unabhängigen Wirtschaftsraumes vom Atlantik bis an den Pazifik.), die die einzelnen Volkswirtschaften koordiniert. Produziert wird nicht mehr für den „Weltmarkt“ – sondern für den eigenen Bedarf!
  • Die europäischen Völker befinden sich in einer Todesspirale: Aus dieser auszubrechen, ist für Europa eine Frage von Sein oder Nichtsein, die in den nächsten Jahrzehnten endgültig entschieden wird! Erforderlich ist eine aktive Bevölkerungspolitik, unter Berücksichtigung der neuesten Erkenntnisse der Eugenik, die in der Lage ist, die gegenwärtigen demographischen Trends umzukehren.
  • Einführung einer neuen, zinsfreien Geldordnung die dem Grundsatz folgt, daß das Geldkapital lediglich eine Kreislauffunktion im Rahmen der produktiven Wirtschaft hat und diese wieder dem Menschen und dem Volke zu dienen hat. Solange wir als Nationalisten nicht endlich erkennen, daß der Zins die Schlüsselfrage zur Überwindung des gegenwärtigen Systems ist, werden wir politisch eine nicht ernstzunehmende Randerscheinung bleiben!
  • Förderung von Eliten und Einführung einer grundsätzlich anderen Bildungspolitik, die einerseits die Hochbegabten gezielt (und vor allem frühzeitig) fördert und andererseits weniger Begabten eine entsprechende Unterstützung zu kommen lässt. Der Grundsatz lautet: Wissen ist Macht! Wissen muß Allgemeingut sein, keine Frage des persönlichen Reichtums.

Dies sind nur einige kurz gefasste, programmatische Punkte, die einen Blick auf ein Europa der Zukunft freigeben. Sie spiegeln Thesen der Bücher von Herbert Schweiger („Deutschlands Neue Idee. Nationales Manifest für Deutschland und Europa“, Aalen 2004) und Guillaume Faye („Wofür wir kämpfen“, Kassel 2006) wieder. Die wohl bedeutendsten Veröffentlichungen in dieser Richtung unserer Tage…

Wenn die europäischen Völker nicht endlich erkennen, daß ihr Bestand und damit ihre Zukunft in einem konfliktgeladenen 21.Jahrhundert, massiv gefährdet sind, wird dies unweigerlich den Untergang der europäischen Kulturen zur Folge haben.

Das Anliegen aller nationaldenkenden Europäer, muß es daher sein Europa wieder zu einem Subjekt der Geschichte zu machen! „Eurosibirien“(Faye) oder „Groß-Europa“(Schweiger), wenn es zustande käme, würde alle europäischen Völker umfassen und damit allen Weißen ein geschlossenes, zusammenhängendes und abgesichertes Siedlungsgebiet bieten. Dieses neue Europa vom Atlantischen bis zum Stillen Ozean wäre folglich bei weitem und dauerhaft nicht nur die entscheidende Weltmacht der Zukunft, sondern könnte auch die erste „Hypermacht“(Faye) der Geschichte werden!

Diese Vision vor Augen, muß dieser Schicksalskampf um unsere Zukunft mit aller Entschlossenheit und Einsatzbereitschaft geführt werden.

Mittwoch, 24. Januar 2007

Resolutionsentwurf: Holocaust-Leugnung

USA legen Resolutionsentwurf vor:

Uno soll Holocaust-Leugnung ächten

Die USA haben den Entwurf für eine UN-Resolution eingebracht, mit der die Leugnung des Holocaustes verurteilt werden soll. Bisher unterstützen 72 Nationen der 192 Mitglieder starken Generalversammlung der Vereinten Nationen den Resolutionsentwurf. Dazu gehören unter anderem alle europäischen Staaten, Israel, Kanada, Neuseeland und Australien. Die USA hoffen, den Entwurf am Freitag zur Abstimmung zu bringen.

Der Iran wird in dem Dokument zwar nicht ausdrücklich erwähnt, es richtet sich jedoch eindeutig gegen eine im Dezember in Teheran abgehaltene Konferenz, auf der die meisten Sprecher den von den Nazis verübten Völkermord an den Juden leugneten.

Im Holocaust wurden wurden rund sechs Millionen Juden von den Nationalsozialisten ermordet. Rund 1,5 Millionen Menschen starben allein im Konzentrationslager Auschwitz.

Quelle: Tagesschau

Sonntag, 21. Januar 2007

Einbürgerungsparty, der neue Trend?

Eine Party für den neuen Pass

Einwanderer bekamen ihren bundesdeutschen Pass bisher meist in einer Amtsstube überreicht. Doch immer mehr Städte wollen das trockene Zeremoniell durch Parties auflockern. SPIEGEL ONLINE hat mitgefeiert - und viele stolze Neudeutsche gefunden.

Solingen - An einem Tisch im Kammermusiksaal des Theater- und Konzerthauses sitzt die ehemalige Kenianerin Susan Muzhemi, 37, und ist vertieft in ein Heftchen, das sie in ihren Händen hält - das deutsche Grundgesetz. Das hat sie vor wenigen Minuten vom Oberbürgermeister höchstpersönlich in einem großen weißen Umschlag gereicht bekommen. Zusammen mit ihrer Staatsbürgerschafts-Urkunde, einem DIN-A 4 Blatt mit zwei blauen Stempeln und wenig Text. Jetzt ist es amtlich: Die Frau mit den vielen kleinen Zöpfen am Haarsansatz und der dunklen Haut ist eine Deutsche.

Die Getränke sind umsonst, das Licht ist gedimmt, Kerzen brennen und das Buffet ("Mit Schweinefleisch", "Ohne Schweinefleisch") wartet, bis die vier Neubürger aus Italien, Polen, Frankreich und Kenia ihre deutsche Passlizenz in den Händen halten.

Seit September 2006 macht die Stadt Solingen fast wöchentlich Einbürgerungspartys. Und Solingen ist nicht die einzige Stadt, die neuerdings ihre Neudeutschen feiert. Besonders im letzten Jahr haben sich zahlreiche Kommunen in Nordrhein-Westfalen, sowie Hamburg, München und Berlin bewusst entschlossen, Einbürgerungsfeiern auszurichten.

Damit soll Einbürgerung nicht länger ein rein formaler Staatsakt sein. Früher erhielt der erfolgreiche Bewerber seine Urkunde über den Schreibtisch gereicht, während den Dienstzeiten, in der Amtsstube. "Die Anmeldung eines PKWs ist in Deutschland häufig feierlicher als die Einbürgerung", konstatiert Thomas Kufen, Integrationsbeauftragter des Landes Nordrhein-Westfalen. Er ist diesmal ebenso anwesend wie der Oberbürgermeister, denn diese Feier ist etwas Besonderes. Alle 289 Neudeutschen vom letzten Jahr sind zur ersten großen Staatsbürger-Party in Solingen eingeladen worden.

Mit der Reform des deutschen Staatsangehörigkeitsrechts 2000 ist die Einbürgerung für Ausländer erleichtert worden. Doch erst 2006 haben sich die Bundesländer auf der Innenministerkonferenz auf bundesweit einheitliche Standards geeinigt. Die unionsregierten Länder verzichteten auf ihre Fragenkataloge und Gewissenstests, dafür stimmten die SPD-regierten Länder verpflichtenden Einbürgerungskursen zu. Der Verfassungseid, den manche Länderminister forderten, ist seither nicht mehr in der Diskussion, dafür aber eine feierliche Einbürgerungszeremonie.

Einbürgerung - ein Siegel für Integration

Die gibt es in klassischen Einwanderungsländern wie den USA, Kanada, Australien und Neuseeland schon lange. Die Verleihung der Staatsangehörigkeit wurde dort von Anfang an als Anlass zur Feier betrachtet und nicht als bürokratische Transaktion.

Die reine Übergabe einer Urkunde bringe nicht die richtige Atmosphäre rüber, "da entstehen keine Emotionen", meint auch Solingens Oberbürgermeister Franz Haug (CDU). Erst eine festliche Zeremonie verdeutliche die Anerkennung, sagt er. Daher sagt er in seiner Festrede auch: "Es ist schön, dass Sie sich entschlossen haben, deutsche Staatsbürger zu werden".

Solingen, das 1993 bundesweit bekannt wurde, als bei einem ausländerfeindlichen Brandanschlag fünf Menschen ums Leben kamen, ist besonders bemüht in seiner Integrationspolitik. Nicht zuletzt deswegen will das Ausländer- und Integrationsbüro "von der Ordnungsbehörde zum Dienstleister" werden, wie Anne Wehkamp, die Ausländerbeauftragte der Stadt Solingen betont.

Um die Integration der Zuwanderer und ihrer Kinder in Solingen zu fördern, sei eine Einbürgerungskampagne gestartet worden. 1034 Solinger ohne deutschen Pass im Alter zwischen 16 und 23 Jahren wurden im letzten Jahr angeschrieben, unter dem Motto "Einbürgerung jetzt". Denn "Einbürgerung ist der entscheidende Schritt auf dem Weg zur Identifikation mit Deutschland und mit Solingen", meint Bürgermeister Haug.

Einbürgerungsparty ohne deutsche Politur

Viele junge Leute hätten sich auf die Briefe gemeldet, um über die Einbürgerungswege informiert zu werden. Wie viele aufgrund der Kampagne eine Einbürgerung beantragen, könne man noch nicht absehen, so Anne Wehkamp. Aber ein paar würden es schon sein.

Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung wird der Bürgermeister von seinen neudeutschen Bürgern umlagert. Sie alle wollen ein Foto mit ihm oder einen Händedruck. Am liebsten aber wollen sie ihm ihre Geschichte erzählen. So wie Pesoc Stojan, der sich für diesen Anlass im schwarzen Anzug mit rosa Krawatte zurecht gemacht hat. Er sei "stolz, endlich Deutscher zu sein".

Der 44-jährige Elektrotechniker meint lachend, dass er sich nach einiger Zeit in Deutschland entscheiden musste: "Werde ich Deutscher oder bleibe ich Tourist?". Und er freue sich jeden Tag aufs Neue, dass er hier endlich zuhause sei. Diese Feier mache ihn glücklich, sie helfe ihm, sich willkommen zu fühlen.

So viel neudeutsche Leidenschaft ist bei der Einbürgerungs-Fete im Festsaal ansonsten nicht zu finden. Die Nationalhymne steht lediglich auf der Rückseite des Grundgesetz-Heftchens, das die neuen Staatsbürger erhalten haben. Gesungen wird sie an diesem Abend nicht. Die deutsche Fahne kennen die eingebürgerten Partygäste vermutlich noch von der Fussball-WM im letzten Jahr. Falls nicht, lernen sie sie heute Abend nicht kennen.

Quelle: Spiegel Online