Seine Heiligkeit Benedikt XVI
Palazzo Apostolico
V-00120 Città del Vaticano
Heiliger Vater,
mir als dem Vorsitzenden der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands ist es eine besondere Ehre, Ihnen zu Ihrem 80. Geburtstag alle guten Wünsche aussprechen zu dürfen. Gesundheit und Schaffenskraft sei Ihnen im Dienste der Völker und der Menschheit, ad multos annos, gegeben!
Als Vorsitzender einer nationalen Partei, die sich bewußt dazu entschieden hat, die Trennung von Staat und Kirche als Errungenschaft eines Jahrhunderte währenden Streites zwischen weltlicher und kirchlicher Macht zu begreifen und die deshalb selbst keinen konfessionellen Standpunkt einnehmen will, ist mir dennoch die Würdigung Ihrer Bemühungen für den Frieden auf Erden, den Erhalt der Schöpfung, die Bewahrung der wertvollen Traditionen und Ihr Einsatz für ein von hergebrachten Werten bestimmtes Leben und uneingeschränktes Bekenntnis zur Familie, wie die Ablehnung der Gleichstellung der gleichgeschlechtlichen Ehe ein besonderes Anliegen. Ohne Sie parteipolitisch vereinnahmen zu wollen und zu können, lassen Sie mich sagen, daß ich mich aufrichtig darüber freue, daß Sie allgemeine Werte anmahnen, deren Verteidigung auch uns eine große Verpflichtung ist.
Das Vordringen von Hedonismus, Konsumismus und Mammonismus begreifen wir Nationaldemokraten als schlimme Auswüchse eines extremistischen Liberalismus. Dabei bringt der banale Tanz um das goldene Kalb bekanntermaßen nur Unheil, denn er bedeutet Abkehr vom Wesentlichen. Wir wissen, daß auch Sie diesen kulturvernichtenden Tendenzen mit Ablehnung begegnen, und dies erfüllt uns mit Zuversicht und Freude. Sie haben bereits als Kardinal dankenswerterweise daran erinnert, daß das Leiden unserer Väter und Mütter im letzten Krieg nicht umsonst gewesen sein darf. In einer Zeit, in denen man die jungen Menschen der letzten Kriegsgeneration meist als “Verbrecher” und “willige Vollstrecker” diffamiert, haben Sie zu Ehrfurcht vor den Toten gemahnt Und vor allem erinnerten Sie daran, daß Moral immer eine Frage des gegenwärtigen Handelns ist. »Sie haben ganz einfach ihre Pflicht – wenn auch unter furchtbarem inneren Ringen, Zweifeln und Fragen zu tun versucht, aber sie blicken nun uns an und reden zu uns: Und ihr – was werdet ihr tun, damit nicht wieder junge Menschen in solche Kämpfe getrieben werden? Was werdet ihr tun, damit die Welt nicht von neuem durch Hass und Gewalt und Lüge verwüstet wird.«, schreiben Sie in Ihrem Buch »Werte in Zeiten des Umbruchs«.
Und damit berühren Sie eine Frage, die auch jeden Nationaldemokraten heute bewegt. Wir Nationaldemokraten lehnen es ab, unsere Väter und Großväter moralisch zu richten und gleichzeitig unsere Fliegerpiloten zur Bomben”aufklärung” in einen mörderischen Krieg zu schicken, der nicht befriedet, sondern nur Tod, Verwüstung und damit Haß verursacht.
Sie haben als Kardinal daran erinnert, daß die Türkei ein Staat ist, »der sich in der Geschichte aufgrund seiner anderen kulturellen und religiösen Grundlage als Gegenpart des christlichen Europa wusste.« Und Sie sprachen damit die Befürchtungen an, die auch uns in der Arbeit für unser Land antreibt. Europa lebt in seinen Völkern und durch seine Völker, die nach Herder »Gedanken Gottes« sind. Sie, heiliger Vater, haben auf die drohende Sinnentleerung Europas hingewiesen: »Diesem inneren Absterben der tragenden seelischen Kräfte entspricht es, dass auch ethnisch Europa auf dem Weg der Verabschiedung begriffen erscheint.« Wir Nationaldemokraten nehmen die Mahnung ernst und ringen um politische Konzepte, die einen Ausweg aus dieser verhängnisvollen Sackgasse anbieten. Diese Feststellung gilt auch in Bezug auf die Utopie einer multikulturellen Gesellschaft, die nach unserer Auffassung vor allem »eine Absage an das Eigene« ist, und zwar eine ebenso radikale wie unumkehrbare. Das Beispiel Babels gibt auch uns zu denken.
Kapitalismuskritik und damit der Wunsch nach einer Wirtschaft, die den Menschen dient, ist ein Kernbestandteil Ihres großen Lehrwerkes: »Wo ein jeder frei ist, dem anderen das Fell über die Ohren zu ziehen, also zum Beispiel in der freien Marktwirtschaft, bekommen wir die Marsyasgesellschaft, eine Gesellschaft von blutenden Leichen.« Auch in diesem Punkt dürfen Sie jeden Nationaldemokraten, gleich welcher Glaubensrichtung oder Konfession, an Ihrer Seite wissen.
Mit den besten Wünschen aus Ihrer Heimat
Dipl.sc.pol. Udo Voigt
Palazzo Apostolico
V-00120 Città del Vaticano
Heiliger Vater,
mir als dem Vorsitzenden der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands ist es eine besondere Ehre, Ihnen zu Ihrem 80. Geburtstag alle guten Wünsche aussprechen zu dürfen. Gesundheit und Schaffenskraft sei Ihnen im Dienste der Völker und der Menschheit, ad multos annos, gegeben!
Als Vorsitzender einer nationalen Partei, die sich bewußt dazu entschieden hat, die Trennung von Staat und Kirche als Errungenschaft eines Jahrhunderte währenden Streites zwischen weltlicher und kirchlicher Macht zu begreifen und die deshalb selbst keinen konfessionellen Standpunkt einnehmen will, ist mir dennoch die Würdigung Ihrer Bemühungen für den Frieden auf Erden, den Erhalt der Schöpfung, die Bewahrung der wertvollen Traditionen und Ihr Einsatz für ein von hergebrachten Werten bestimmtes Leben und uneingeschränktes Bekenntnis zur Familie, wie die Ablehnung der Gleichstellung der gleichgeschlechtlichen Ehe ein besonderes Anliegen. Ohne Sie parteipolitisch vereinnahmen zu wollen und zu können, lassen Sie mich sagen, daß ich mich aufrichtig darüber freue, daß Sie allgemeine Werte anmahnen, deren Verteidigung auch uns eine große Verpflichtung ist.
Das Vordringen von Hedonismus, Konsumismus und Mammonismus begreifen wir Nationaldemokraten als schlimme Auswüchse eines extremistischen Liberalismus. Dabei bringt der banale Tanz um das goldene Kalb bekanntermaßen nur Unheil, denn er bedeutet Abkehr vom Wesentlichen. Wir wissen, daß auch Sie diesen kulturvernichtenden Tendenzen mit Ablehnung begegnen, und dies erfüllt uns mit Zuversicht und Freude. Sie haben bereits als Kardinal dankenswerterweise daran erinnert, daß das Leiden unserer Väter und Mütter im letzten Krieg nicht umsonst gewesen sein darf. In einer Zeit, in denen man die jungen Menschen der letzten Kriegsgeneration meist als “Verbrecher” und “willige Vollstrecker” diffamiert, haben Sie zu Ehrfurcht vor den Toten gemahnt Und vor allem erinnerten Sie daran, daß Moral immer eine Frage des gegenwärtigen Handelns ist. »Sie haben ganz einfach ihre Pflicht – wenn auch unter furchtbarem inneren Ringen, Zweifeln und Fragen zu tun versucht, aber sie blicken nun uns an und reden zu uns: Und ihr – was werdet ihr tun, damit nicht wieder junge Menschen in solche Kämpfe getrieben werden? Was werdet ihr tun, damit die Welt nicht von neuem durch Hass und Gewalt und Lüge verwüstet wird.«, schreiben Sie in Ihrem Buch »Werte in Zeiten des Umbruchs«.
Und damit berühren Sie eine Frage, die auch jeden Nationaldemokraten heute bewegt. Wir Nationaldemokraten lehnen es ab, unsere Väter und Großväter moralisch zu richten und gleichzeitig unsere Fliegerpiloten zur Bomben”aufklärung” in einen mörderischen Krieg zu schicken, der nicht befriedet, sondern nur Tod, Verwüstung und damit Haß verursacht.
Sie haben als Kardinal daran erinnert, daß die Türkei ein Staat ist, »der sich in der Geschichte aufgrund seiner anderen kulturellen und religiösen Grundlage als Gegenpart des christlichen Europa wusste.« Und Sie sprachen damit die Befürchtungen an, die auch uns in der Arbeit für unser Land antreibt. Europa lebt in seinen Völkern und durch seine Völker, die nach Herder »Gedanken Gottes« sind. Sie, heiliger Vater, haben auf die drohende Sinnentleerung Europas hingewiesen: »Diesem inneren Absterben der tragenden seelischen Kräfte entspricht es, dass auch ethnisch Europa auf dem Weg der Verabschiedung begriffen erscheint.« Wir Nationaldemokraten nehmen die Mahnung ernst und ringen um politische Konzepte, die einen Ausweg aus dieser verhängnisvollen Sackgasse anbieten. Diese Feststellung gilt auch in Bezug auf die Utopie einer multikulturellen Gesellschaft, die nach unserer Auffassung vor allem »eine Absage an das Eigene« ist, und zwar eine ebenso radikale wie unumkehrbare. Das Beispiel Babels gibt auch uns zu denken.
Kapitalismuskritik und damit der Wunsch nach einer Wirtschaft, die den Menschen dient, ist ein Kernbestandteil Ihres großen Lehrwerkes: »Wo ein jeder frei ist, dem anderen das Fell über die Ohren zu ziehen, also zum Beispiel in der freien Marktwirtschaft, bekommen wir die Marsyasgesellschaft, eine Gesellschaft von blutenden Leichen.« Auch in diesem Punkt dürfen Sie jeden Nationaldemokraten, gleich welcher Glaubensrichtung oder Konfession, an Ihrer Seite wissen.
Der Kampf für Moral, Anstand, Freiheit und den Erhalt gesunder Familien - die der Hort des Guten sind -gehört zu den vordringlichen Zielen aller nationalen Bewegungen in ganz Europa und auf der ganzen Welt. Diese Bewegungen lehnen sich gegen ein globalistisches Zwangssystem auf, das Völker und Individuen zu Schachfiguren auf dem Spielfeld der - unchristlichen - Börsenmakler und global agierenden Finanzjongleure degradiert und weltweit die Natur zerstört.
In einer Zeit, wo uns Nationaldemokraten in Deutschland von vielen Menschen, leider auch vermehrt von Vertretern der katholischen Kirche mit Haß und Intoleranz begegnet wird, ist es mir eine Pflicht, Ihnen anläßlich Ihres Geburtstages unsere Positionen, wie auch Gemeinsamkeiten mitzuteilen.
Wir wissen um Ihre Streitlust, um Ihre Aufrichtigkeit und Ihre Unerschrockenheit und bewundern Sie dafür.
Möge Ihr Pontifikat zu einer Erneuerung sittlicher und kultureller Werte und damit zum Wohle aller Völker und Menschen führen!
In einer Zeit, wo uns Nationaldemokraten in Deutschland von vielen Menschen, leider auch vermehrt von Vertretern der katholischen Kirche mit Haß und Intoleranz begegnet wird, ist es mir eine Pflicht, Ihnen anläßlich Ihres Geburtstages unsere Positionen, wie auch Gemeinsamkeiten mitzuteilen.
Wir wissen um Ihre Streitlust, um Ihre Aufrichtigkeit und Ihre Unerschrockenheit und bewundern Sie dafür.
Möge Ihr Pontifikat zu einer Erneuerung sittlicher und kultureller Werte und damit zum Wohle aller Völker und Menschen führen!
Mit den besten Wünschen aus Ihrer Heimat
Dipl.sc.pol. Udo Voigt

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