Bundestag gedenkt der NS-Opfer
Mit einer Feierstunde gedenkt der Bundestag heute in Berlin der Opfer der nationalsozialistischen Terrorherrschaft. Hauptredner der Gedenkstunde, die im Plenarsaal des Reichstagsgebäudes stattfindet, ist der ungarische Literaturnobelpreisträger und Holocaust-Überlebende Imre Kertész. Er wird aus seinem Werk "Kaddisch für ein nicht geborenes Kind" lesen. Der 1929 in Budapest geborene Kertész wurde wegen seiner jüdischen Abstammung 1944 in das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau deportiert und kam später nach Buchenwald, wo er 1945 befreit wurde.
Zu der Veranstaltung anlässlich des offiziellen Gedenktages für die NS-Opfer werden Bundespräsident Köhler, Bundeskanzlerin Merkel, Bundesratspräsident Ringstorff und der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, erwartet.
Zu der Veranstaltung anlässlich des offiziellen Gedenktages für die NS-Opfer werden Bundespräsident Köhler, Bundeskanzlerin Merkel, Bundesratspräsident Ringstorff und der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, erwartet.
Auschwitz-Befreiung seit 1996 ofizieller Gedenktag
Die Befreiung von Auschwitz durch die russische Rote Armee am 27. Januar 1945 ist seit 1996 in Deutschland offizieller Tag des Gedenkens an die NS-Opfer. Er wurde vom damaligen Bundespräsidenten Herzog zum "Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus" erklärt. Auch die Vereinten Nationen erklärten dieses Datum zum Internationalen Gedenktag.
Bereits am Wochenende hatten Politiker weltweit zur Ächtung von Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus aufgerufen. Bundeskanzlerin Angela Merkel rief zur Verteidigung der Demokratie gegen Rechtsextremisten und Neonazis auf. Der Zentralrat der Juden in Deutschland warnte in Zeitungsannoncen vor der gegen Israel und die Juden gerichteten Politik des Iran.
Bereits am Wochenende hatten Politiker weltweit zur Ächtung von Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus aufgerufen. Bundeskanzlerin Angela Merkel rief zur Verteidigung der Demokratie gegen Rechtsextremisten und Neonazis auf. Der Zentralrat der Juden in Deutschland warnte in Zeitungsannoncen vor der gegen Israel und die Juden gerichteten Politik des Iran.
Quelle: Tagesschau

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen